Reisefinder

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Reiseleitung

Dr. Ursula Prügger >>

Termin

19. - 23. September 2022 (5 Tage)

Reisepreis

EUR 3.295,-  pro Person im DZ ab / bis Zürich. Gerne sind wir Ihnen bei der Anreise behilflich. Im Reisepreis sind alle Essen und Getränke eingeschlossen - somit sind für Verpflegung keine zusätzlichen Ausgaben mehr nötig.

Einzelzimmer + EUR 370,-
Mind. 10 – max. 15 Gäste
Anzahlung EUR 330,-  pro Person

Rabatt kurzfristig

EUR 75,- p. Person

Anmeldeschluss

31. August 2022 / danach auf Anfrage

Hinweis

Wir sind um Ihre Gesundheit und Ihr Wohl besorgt, daher ist im Augenblick die Teilnahme an unseren Reisen auch im Hinblick auf ständig wechselnde Vorschriften nur für Geimpfte möglich.

Bitte bringen Sie daher Ihren Impfnachweis mit.

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Gartenparadiese um den Zürichsee

Zürichs hochstehende Lebensqualität steht auch im Zusammenhang mit dem See und dem grünen Umland, einem breiten Gürtel ländlicher Vororte, welche die etwa 420.00 Einwohner zählende Stadt mitprägen. Einerseits ermöglicht bei vielen der privaten Gärten die Lage einen Panoramablick auf See und Berge. Andererseits begeistern auch die Gärten ohne Aussicht durch ihre Konzentration auf eine reiche Pflanzenvielfalt oder überraschen durch schnörkellose, lineare Gestaltung.

  • Private Gärten und Parks

In hinreissenden Lagen hoch über dem Zürichsee, auf Grundstücken mit Seezugang, mitten in der Stadt oder an verborgenen Orten im Hinterland und doch in unmittelbarer Nähe weisen sie grosse Unterschiede in ihrem Ausmass und ihrer Gestaltung auf.

In den Hochlagen konkurrieren wohlkomponierte private Gärten, eingebettet in die umliegende Landschaft, immer wieder mit dem Seeblick und dem Panorama der Berge als Kulisse. Vergleiche, die sie nicht scheuen müssen, denn auf der Bühne behaupten sich die grünen Paradiese mit üppiger Flora. Zusammen ergeben sie ein Gesamtkunstwerk.

Ein kleiner charmanter Seegarten mit stilvoll renovierter Villa oder eine grosse, weitläufige private historische Parkanlage am See mit alten knorrigen Bäumen, zum Teil aus dem 19. Jahrhundert, wie auch der grosse Riesenmammuthbaum beeindrucken. Beim letzteren hat der Eigentümer mit viel Liebe und Aufwand den Badepavillon, ebenfalls aus dem 19. Jahrhundert, wieder seine neubarocke Gestalt gegeben. Neben einem stuckverzierten Salon mit Seeblick liegen Umkleideräume für Damen und Herren, über welche die Badenden durch eine Klappe im Boden und eine darunter liegende Treppe unbemerkt direkt in den See gelangen.


Ein bekannter Buchautor, Journalist der NZZ, Geologe und Germanist begleitet uns zu einzelnen Gärten und empfängt uns gemeinsam mit seiner Frau in seiner faszinierenden kleinen privaten grünen Oase. Sie werden sofort spüren, der Garten ist eine Herzensangelegenheit der beiden. Durchblicke vom Inneren des Hauses, wie etwa vom Esstisch des Wintergartens oder dem Schreibtisch im Arbeitszimmer in den Garten und die Öffnung des Hauses ins umgebende Grün sind essenziell für die beiden. Die Leidenschaft für das Mediterrane bezeugt die Allee der etwa zwei Dutzend Zitrusbäumchen in italienischen Terracottatöpfen und zwei alte Olivenbäume und Oleander.


In einem südlich ausgerichteten Hang in der Stadt Zürich hat ein gartenbegeistertes Ehepaar in den vergangenen über 20 Jahren, beeinflusst von englischen Vorbildern und begünstigt vom milden Mikroklima ein ausserordentliches grünes Refugium mit mixed borders, seltenen Stauden und Gehölzern geschaffen. Sie versuchen immer wieder hierzulande wenig bekannte Pflanzen aus Südafrika, Tasmanien, Neuseeland, China, Chile und dem Mittelmeerraum in Zürich anzusiedeln.

Der Garten der Keramikerin, der zwischen Zürich und Zug mitten im Wiesenland liegt, wird zu den Traumgärten der Schweiz gezählt. Die bunte Oase um das leuchtend rote ehemalige Bauernhaus mit angebautem Keramikatelier weist kreative Kombinationen von Pflanzen und asiatischen Elementen auf und spiegelt die Persönlichkeit der vielgereisten Schweizer Keramikhandwerkerin wider. Ihre formenden sensiblen Hände wissen nicht nur mit Ton umzugehen, sondern auch im Haus und Garten zu gestalten.

Von Landschaftsarchitekten wissend komponiert oder von den Besitzern der Gärten mit Gespür, Kenntnis und Geschmack bei der Auswahl der Pflanzen gestaltet, werden Sie unterschiedliche private Oasen mit edlen Gewächsen, vielen Gräsern, dekorativen Blüten, manchen Exoten und Raritäten kennenlernen.

Für Kreativität bleibt meist ausreichend Raum. Asiatischer Einfluss lässt sich hie und da nicht leugnen.

 

 

  • Villengärten am Zürichsee

Die Villa Patumbah ist umgeben von einem grosszügigen, öffentlichen Park. Sie gehört zu den wichtigsten Villenanlagen des ausgehenden 19. Jahrhunderts in der Stadt Zürich. Der prachtvolle Bau im Stil des Historismus ist Zeuge der kolonialen Verflechtungen der Schweiz: Der Kaufmann Grob lebte von 1869 bis 1879 auf Sumatra, das damals zu Niederländisch-Indien gehörte und erlangte mit dem Betrieb von Tabakplantagen grossen Reichtum. Beim Bau der Villa kombinierten die Architekten Stilelemente der Renaissance, des Rokokos und der asiatischen Kunst zu einem opulenten Gesamtkunstwerk. Die Villa Patumbah gehörte zu den teuersten Privatbauten Zürichs. Der Schweizer Heimatschutz mietet die Villa seit 2013 und machte sie nach einer umfangreichen Renovierung vor einigen Jahren öffentlich zugänglich.

Die Parkanlage wurde 1890/1891 vom Landschaftsarchitekten Evariste Mertens konzipiert, der die Gartenkultur Zürichs entscheidend mitprägte. Sie ist im Stil des englischen Landschaftsgartens gehalten, bei welchem die «natürliche» Landschaft mit geometrisch-ornamentalen Elementen kombiniert wurde. Die Wegführung mit grosszügig geschwungenen Bögen ist charakteristisch für diesen Gartentyp.

Die Villa Bleuler liegt in unmittelbarer Nähe und ist Teil des Villenquartier, das sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts zur bevorzugten Wohnlage wohlhabender Bürger entwickelte. Der Park im Stil des späten Landschaftsgartens wird sowohl durch markante architektonische Elemente als auch durch landschaftliche Gartenräume geprägt.

Im Zusammenhang mit der Übernahme der Villa durch das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaften wurde der gesamte Park nach gartendenkmalpflegerischen Gesichtspunkten saniert und rekonstruiert. Der Park ist im Besitz der Stadt Zürich und wird von den städtischen Villengärtnern gepflegt.

  • Hochschul-Campusgarten botanische Sammlungen von nationaler Bedeutung

An einmaliger Lage, hoch über dem Zürichsee, sind im Laufe der letzten 35 Jahre abwechslungsreiche Gärten und Grünräume mit über 5'000 verschiedenen Pflanzenarten auf dem rund 8 ha umfassenden Campus des der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Wädenswil entstanden.

Die in den Gärten und Grünräumen realisierten Themen stehen in enger Beziehung mit den Forschungs- und Bildungsaufgaben des Instituts für Umwelt und Natürliche Ressourcen und dienen als Infrastruktur für «forschendes Lernen». Mit innovativen Gestaltungs- und Kommunikationsmethoden werden die Lebenszusammenhänge von Pflanzen, Tieren und Menschen dargestellt. Sie entdecken mannigfaltige Naturräume und botanische Sammlungen von nationaler Bedeutung.

  • Das Baummuseum

Im Jahr 2010 öffnete das Baummuseum, angelegt in einem atemberaubenden, 75´000 m2 grossen Park in der Nähe des Zürcher Obersees in Rapperswil-Jona. Es zeigt eine Vielzahl ausgewählter Bäume aus der Sammlung des Schweizer Landschaftsarchitekten und weltweit bekannten Baumsammlers Enzo Enea.

In einer Serie von offenen Räumen im Freien wird dem Baum eine Wertschätzung erwiesen, indem die Gestalter ihn als raumbildendes Objekt einsetzen.

Die Baumsammlung Eneas setzt sich ausschliesslich aus Arten unserer Klimazone zusammen. Mit diesem Baummuseum hat Enzo Enea erstmals seine Vision umgesetzt und Landschaft, Botanik, Architektur, Kunst und Design sorgfältig kombiniert.

Im Museum stehen über 50 Bäume aus über 25 Arten, einige davon sind über 100 Jahre alt und erzeugen dadurch eine Aura der Unvergänglichkeit. Weitere 100 Bäume und Pflanzen stehen im Park, der das Baummuseum umschliesst. Auf der gesamten Anlage von Enea Landschaftsarchitektur stehen insgesamt über 3’000 exklusive Gehölze.

Das weltweit einzige Baummuseum ist ein aussergewöhnlicher Ort für Gartenliebhaber und Kunstinteressierte. Seit 2013 werden auf der 75‘000 Quadratmeter grossen Parkanlage auch zeitgenössische Skulpturen anerkannter Künstler ausgestellt. Diese Kunstwerke treten in einen subtilen Dialog mit der Gartenanlage und erweitern den gesamtheitlichen Anspruch von Eneas Gestaltungskonzept.

Das auf lange Dauer angelegte Projekt «Kunst im Baummuseum» lässt die traditionelle Verbindung von Natur und Kunst wieder aufleben. «Es geht mir nicht um Dekoration, sondern um Integration», sagt Enzo Enea. Für dieses leidenschaftliche Projekt werden kontinuierlich äusserst profilierte Vertreter der internationalen Gegenwartskunst gewonnen.


Ein Gourmet-Streifzug ergänzt das Programm und gibt einen ausgezeichneten Eindruck in die traditionelle und neu interpretierte Küche mit ihren lokalen Produkten. Zum Thema passend erwartet uns eine der passionierten Gärtnerinnen mit einem köstlichen, reichhaltigen English Tea in ihrem Garten.

AKTUELL
Einladung zum kostenlosen Webinar "Rom - Ninfa, Bomarzo, Villa d'Este u.a." mit Frau Dr. Ursula Prügger am Samstag, 17. Dezember 2022 von 17.30-18.45 Uhr.  Anmeldung Webinar >>>
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