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Reiseleitung

Dr. Ursula Prügger >>>

Termin

16.- 20 Mai 2022 (5 Tage)

Reisepreis

EUR 2.835,– pro Person im DZ ab / bis Venedig, Gerne sind wir Ihnen bei der Anreise behilflich

Einzelzimmer + EUR 490,–
Mind. 10 – max. 15 Gäste
Anzahlung EUR 290,– p. P.

Anmeldeschluss

31. Januar 2022 / danach auf Anfrage

Hinweis

Wir sind um Ihre Gesundheit und Ihr Wohl besorgt. Selbstverständlich halten wir uns strikt an die in Italien zur Reisezeit geltende Landesverordnung zur Eindämmung der CoVid-19 Pandemie

Für das Hotel und den Bus ist es notwendig, einen Nachweis einer vollständigen Impfung (erst 14 Tage nach der 2. Impfung) oder • Nachweis einer Immunität bei Genesenen (nicht älter als 6 Monate). da wir während des Aufenthalts Tests vermeiden möchten.

Bitte bringen Sie daher Ihren Impfnachweis oder eine ärztliche Bescheinigung über Ihre Genesung von einer COVID-Erkrankung mit.

Im Bus benötigen alle eine medizinische Maske und müssen sie beim Ein- und Aussteigen sowie während der gesamten Fahrt tragen. 

Buchungsanfrage

Verborgene Gärten in Venedig

Bei dieser Gartenreise, unter der Führung von Frau Dr. Ursula Prügger und in Begleitung unserer Gartenexpertin und Buchautorin Mariagrazia Dammicco «Die geheimen Gärten von Venedig», tauchen Sie ein in diese faszinierende Welt, die Venedig Besuchern sonst verborgen bleibt.

Seit Jahrhunderten sind zauberhafte, verborgene Grünflächen Teil der urbanistischen und architektonischen Struktur der Stadt: Oasen der Stille, kleine Eden inmitten des Labyrinths von Gässchen und Kanälen – ihrer gibt es mehr als fünfhundert. Oft sind sie winzig und vielfach hinter hohen Mauern versteckt. Manche können nur von einem Kanal aus erahnt werden.

Das Venedig der historischen Gärten ist als ein Kulturgut zu werten, welches von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Diese «Monumente» lebender Materie haben für die Stadt dieselbe Bedeutung wie seine Gemälde, Skulpturen, Kirchen und Paläste. Jeder Garten spiegelt den Geschmack, die Kultur, den Sinn für Ästhetik ihrer Eigentümer oder jener, welche die Gärten in ihrer Epoche geschaffen haben, wider. Dahinter steckt häufig eine Geschichte, Philosophie oder Symbolik.

Das Besondere der Venezianischen Gärten ist ihre Umgebung – das salzige Wasser. Kleine, in der Lagune schwimmende Ziegel oder Beete aus Erde wurden auf sehr engem Raum von Menschen angelegt und mühsam dem salzigen Element entrissen. So verfügt jeder «Hortus» über sein eigenes Mikroklima und Mini-Ökosystem, welches von ihren Eigentümern und deren Liebe zu Pflanzen am Leben erhalten wird. In Venedig sind die Gärten im Einklang mit den Auswirkungen der Mondanziehungskraft und dem Wechsel zwischen Flut und Ebbe. Die Kostbarkeit dieser Orte liegt in ihrer Zerbrechlichkeit, als ein Teil der Zerbrechlichkeit Venedigs selbst.

Der Besuch von zwei Handwerksbetrieben, darunter dem letzten Goldschläger, sowie ein Gourmet-Streifzug ergänzen das Programm. Sie erhalten dabei einen Einblick in die faszinierende, alte Handwerkskunst und einen guten Eindruck von der traditionelle und neu interpretierte venezianische Küche mit ihren lokalen Produkten.

 

Garten des «Palazzo Rizzo Patarol / Grand Hotel Dei Dogi mit Kaffee

Der Park des Palazzo Rizzo Patarol war einst Sitz der Botschaft von Savoia und Frankreich sowie eines Klosters. Heute beherbergt der Palazzo das Grand Hotel dei Dogi. Ursprünglich war der Park ein botanischer Garten mit Blick auf die nördliche Lagune. Mit seiner eleganten Loggia palladischen Einflusses wurde er als «eine der venezianischen Besonderheiten, welche Fremden zu zeigen ist» zitiert. Vor einigen Jahren auf Wunsch der damaligen Eigentümerin Mariagrazia Boscolo restauriert, bewahrt er mit seinen kleinen Erhebungen, der Brücke und so genannten Eishöhlen seine suggestive, romantische Gestaltung.

Privatgarten und Beletage des «Palazzo Nani Bernardo» im Stadtteil Dorsoduro

Die Fassade des Palazzo Nani Bernardo Lucheschi, an der Seite der Universität Ca‘ Foscarini und gegenüber der Francois Pinault Foundation gelegen, spiegelt sich im Wasser in der weitesten Kurve des Canal Grande. Im 16. Jh., für die Familie Bernardo erbaut, wurde sie im 18. Jh. umgestaltet und es kam ein Garten nach italienischem Stil hinzu. Gepflegt wird er heute von der Contessa Elisabeth Czarnocki Lucheschi. Der Garten beherbergt unter anderem eine Trachycarpus fortunei aus dem Beginn des 20. Jh., die höchste Palme von Venedig.

Anna’s Garten im «Palazzo Malipiero Barnabò» im Stadtteil San Marco

Der Palazzo Cappello Malipiero Barnabò mit seinem traumhaften Garten weist auf den Canal Grande gegenüber vom Ca’ Rezzonico, während sich sein versteckter Eingang in der Nähe des Palazzo Grassi am Campo San Samuele befindet. Als der Palast im 13. Jahrhundert gebaut wurde, gab es am Canal Grande keine Gärten. Er wurde im 18. Jh. angelegt und orientiert sich am Renaissance-Stil mit seiner Vorliebe an zahlreichen Statuen. Der Garten reicht direkt an den Canal Grande und ist öfters Drehort für Filme und Schauplatz von Privatfesten. Der Palast wurde von 1986 bis Anfang 2016 von der vor einigen Jahren verstorbenen Gräfin Anna Barnabò bewohnt. Von Anfang an widmete sie sich vor allem ihrem Garten. So liess sie im Lauf der Jahre Hunderte von Buchsbäumchen, Oleanderbüsche, Iris und Rosen, wie die antiken Sorten «Blue Moon» oder «Salet», pflanzen. Zudem erblickte der weltberühmte Verführer Giacomo Casanova das Licht der Welt in diesem Palast.

Gartenspaziergang im Stadtteil «Castello»

Auf dieser besonderen Route entdecken Sie einige der geheimen Gärten im Stadtteil Castello, in dem über die Jahrhunderte Grünflächen und eine Vielfalt an Pflanzen und Blumen, trotz der widrigen Umstände in der Lagunenstadt, bewahrt bleiben.

In einem Kloster, das seine Wurzeln in den fernen Ursprüngen Venedigs hat, wandeln Sie zwischen stillen Kreuzgängen und einem Gemüsegarten sowie Weinstöcken wandeln.

Sie sind Gast in einem kleinen charmanten, privaten Refugium. Geschützt von einer hohen Begrenzungsmauer und den Resten des Palastes aus dem 17. Jahrhunderts, entwickelt sich um eine Rasenfläche das bezaubernde Gartenzimmer mit Sträuchern und Stauden in unterschiedlichen Strukturen und Farben.

Ein moderner Skulpturengarten mit Installationen zeitgenössischer Kunst bildet den Kontrapunkt.

Borges Labyrinthes und Vatikanische Kapellen

Die verwinkelte Topografie Venedigs faszinierte Jorge Luis Borges.

Auf der San Marco gegenüberliegenden Insel San Giorgio wird der große argentinische Schriftsteller seit 2011, anlässlich seines 25. Todestages, durch ein Garten-Labyrinth geehrt. Inspiriert von seiner berühmten Erzählung «Der Garten der Pfade, die sich verzweigen», wurde es nach dem Entwurf des englischen Diplomaten und Labyrintharchitekten Randoll Coate, gebaut. Seit dem Frühjahr 2021 können Besucher das verschlungenes Pflanzenlabyrinth, das die Form eines Buches aufweist und Hinweise auf Borges enthält, nicht nur von Oben bestaunen, sondern auch in ihm wandeln.

Für den ersten Pavillon des Heiligen Stuhls auf der 16. Internationalen Architekturausstellung der Biennale von Venedig, im Jahr 2018, wurden international renommierte Architekten eingeladen, zehn Kapellen zu entwerfen, die im Waldpark auf der Insel San Giorgio Maggiore stehen. Ein Besuch dieser Bauwerke in der Lagune stellt eine nicht nur religiöse Pilgerreise, sondern auch spirituelle, architektonische und künstlerische dar.

Goldklopfer

Der letzte italienische Blattgold-Hersteller weiht uns in seine Handwerkskunst ein. Seit 1926 erzeugt der Familienbetrieb in einem antiken venezianischen Gebäude in den Diensten von Mosaikkünstlern, Dekorateuren, Vergoldern, Restaurateuren und Küchen-Chefs Blattgold.

ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN

Aufgrund des Vorlaufes können sich bei den Änderungen ergeben, welche nicht in unserem Verantwortungsbereich liegen. Dies betrifft auch private Gärten und Villen. Selbstverständlich werden wir im Fall, dass ein Garten nicht besucht werden kann, für einen gleichwertigen Ersatz sorgen.

AKTUELL
Kostenloses Webinar "Sizilien - Am Fusse des Ätna" mit Frau Dr. Ursula Prügger am Sonntag 12. Dezember 2021 von 18.00-19.00 Uhr
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